4 enorm hilfreiche Foodblogger-Tipps für Anfänger

von Kaja Kowalski
Kaja Kowalski Foodbloggerin aus Lübeck von Aha Foods

Du hast bereits einen eigenen Foodblog und möchtest wissen, wie du mit deinem Foodblog erfolgreich und sichtbar werden kannst? Dann bleib unbedingt dran. Ich erzähle dir von meinen Erfahrungen und gebe dir einige wertvolle Foodblogger-Tipps für Anfänger mit an die Hand, damit du ein erfolgreicher Foodblogger werden kannst. Dabei soll es in erster Linie darum gehen, wie du deinen Blog am Besten aufbaust und sichtbar machst und was du noch wissen solltest, damit du jede Menge Leser anziehst. Über das Thema Geld verdienen als Foodblogger wird es noch einen extra Beitrag geben. Das Wichtigste sind für den Anfang meiner Meinung nach genau die vier Foodblogger-Tipps für Anfänger, welche ich hier mit dir teile. Einiges davon mag für dich vielleicht banal klingen, das ist es in dem Falle aber überhaupt nicht. Man muss einfach erstmal an der Substanz und den kleinen Dingen arbeiten, die trotzdem von großer Bedeutung und für den Erfolg deines Blogs unabdingbar sind. Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen und einige neue Erkenntnisse. Ich freue mich, wenn du mir unter dem Beitrag einen Kommentar da lässt, wenn er dir gefallen hat oder du noch Fragen dazu hast :-).

4 Foodblogger-Tipps für Anfänger – Erfolgreicher Foodblogger werden

1. Finde deine Nische
2. Blogge aus Leidenschaft und mit Herzblut
3. Vernetze dich
4. Beschäftige dich mit der Foodfotografie

Foodblogger-Tipps für Anfänger – Tipp Nr. 1:

Finde deine Nische

Blogs gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Das Wichtigste ist, dass du dich abhebst und klar positionierst. Es ist wenig sinnvoll auf deinem Foodblog auch über Reisen und Fashion zu berichten, weil diese Themenbereiche nicht zusammenhängen. Für die Sichtbarkeit deines Blogs ist es wichtig, dass du dich auf ein bestimmtes Thema festlegst und davon am besten noch auf ein bestimmtes Unterthema. Zum Beispiel kannst du dich als Foodblogger auf gesunde Ernährung im Alltag, Kinderernährung, vegane und / oder glutenfreie Ernährung, zuckerfreie Ernährung usw. spezialisieren. Natürlich sind den Unterthemen kaum Grenzen gesetzt, so könnte man das Thema vegane Ernährung noch auf vegane Ernährung für Kinder oder Familien ausweiten. Generell ist hier das Thema vegan aber bereits eine Nische, auf die es sich lohnen würde, zu setzen (natürlich aber bitte ohne mir Konkurrenz zu machen^^ nein Spaß ;-)). Stell dir vor, ein Leser findet durch Google zu deinem Blog und deinem Artikel über Ernährung. Dieser Leser wird sich dann wahrscheinlich auch speziell dafür interessieren und weniger für Fashion und Reisen. Insofern macht es Sinn, sich eine Nische zu suchen. Aber nicht nur für die Leser ist es interessanter, wenn du dich auf ein Thema spezialisierst, sondern auch für dich als Blogger ist das wichtig. Warum? Ganz einfach, weil du dich dann gezielt über ein Thema informieren und fortbilden kannst, sodass du auf deinem Gebiet quasi eine Art Experte wirst. Je mehr du dich selbst auf ein bestimmtes Thema fokussierst, desto mehr kannst du darin auch in die Tiefe gehen und es von allen Seiten beleuchten.

Foodblogger-Tipps für Anfänger – Tipp Nr. 2:

Blogge aus Leidenschaft und mit Herzblut

Ein Foodblogger Tipp den du nun vielleicht belächelst, weil er so naheliegend ist. Trotzdem ist er unglaublich wichtig, damit dein Foodblog erfolgreich wird. Wenn du zu einem Thema bloggst, nur weil du denkst, dass es für andere interessant ist, es dich selbst aber gar nicht interessiert, wirst du schnell die Lust und Motivation am Bloggen verlieren. Natürlich ist es wichtig, eine Nische zu finden, für die es auch interessierte Leser gibt, schließlich sollen sich auf deinem Blog doch eine Menge Besucher tummeln. Hier kann ich dir nur raten: Nimm dir Zeit, um dich zu positionieren und eine Nische zu finden, die dich selbst anspricht, wofür es aber auch eine Zielgruppe gibt. Das wäre dann eine Win-Win-Situation für alle :-). Daneben ist es generell auch wichtig, dass du einfach Lust auf das Ganze Projekt Foodblog hast. Wenn du dich jedes Mal aufs Neue motivieren musst, einen Blogbeitrag zu schreiben und dich das Ganze eher ans lästige Aufsatzschreiben im Deutschunterricht erinnert, macht es wenig Sinn, einen Blog zu führen. Hier wäre es dann sinnvoller, sich z.B. nur auf Social Media, wie Instagram zu fokussieren, wo es in erster Linie um die Bilder und kurze Texte darunter geht. Ich persönlich liebe es zu schreiben und habe auch immer wieder von neuem Spaß daran, meine Blogbeiträge zu verfassen. Ich brenne einfach schon fast mein ganzes Leben lang für das Thema gesunde Ernährung. Erst später konnte ich es dann noch weiter eingrenzen zur veganen und glutenfreien Ernährung ohne raffinierten Zucker und ab da an meinen Foodblog mit jeder Menge passenden Rezepten und Ernährungswissen füllen. Ich bin super glücklich meinen Weg als Foodbloggerin eingeschlagen zu haben, weil es mir einfach so viel gibt. Ich kann meiner größten Leidenschaft nachgehen, nämlich meine Rezepte und mein Wissen, was ich unter Anderem im Rahmen meines Ökotrophologie (Ernährungswissenschaften)-Studiums erworben habe, mit anderen zu teilen, mich mit tollen Menschen und Blogs zu vernetzen und einfach stolz sein, auf das, was ich mit Aha Foods erschaffen habe. Und genau das wünsche ich dir auch! Denn wenn dir letztendlich die Leidenschaft fürs Foodbloggen fehlt, wird der Erfolg auch nicht eintreten können. Deine Leser spüren das, ob du dafür brennst und das Ganze wirklich gern machst. Genauso wichtig ist es auch, regelmäßig zu bloggen. Es kann natürlich auch mal sein, dass du einen Monat Pause brauchst, wichtig ist nur, dass du danach wieder zu deiner Regelmäßigkeit zurückkehrst und dies ist auch nur möglich, wenn du wirklich aus Leidenschaft und mit Herzblut bloggst. Mehr zu mir und meiner Geschichte, kannst du hier nachlesen.

Kaja von Aha Foods - Foodblogger-Tipps für Anfänger
Kaja von Aha Foods – Foodblog erfolgreich machen

Foodblogger-Tipps für Anfänger – Tipp Nr. 3:

Vernetze dich

Foodbloggen ist kein Alleingang. Richtig erfolgreich kannst du nur werden, wenn du offen bist und dich mit anderen Bloggern vernetzt, am Besten natürlich mit Bloggern aus deiner Nische. Es reicht es aber auch, sich einfach mit anderen Foodbloggern zu vernetzen. Hauptsache du hast und pflegst Kontakte. Warum das so wichtig ist? Weil man nur zusammen stark sein kann. Hier kann ich dir die Foodblogliebe-Community empfehlen. Wir tauschen uns dort mit mehreren Foodbloggern aktiv in einer Telegramgruppe aus, unterstützen uns auf Instagram und veranstalten regelmäßige Aktionen sowohl auf Instagram als auch mit den eigenen Foodblogs. Dies ist auch ein wichtiger Punkt: Sobald du die Möglichkeit hast, an einer sogenannten Bloggerparade teilzunehmen, mach da unbedingt mit! Meistens läuft es so ab, dass mehrere Foodblogger zu einem bestimmten Thema einen Blogbeitrag veröffentlichen und sich gegenseitig in ihren Beiträgen verlinken. Auch das machen wir in der Foodblogliebe-Community regelmäßig. Zum Einen ist das natürlich wichtig, um direkt auf anderen Blogs sichtbar zu werden, zum Anderen aber auch, weil dies zusätzlich das Ranking deines Blogs in Google verbessert. Wenn ein anderer Foodblogger auf deinen Blog verlinkt, ist das ein sogenannter Backlink. Damit bekommt Google quasi indirekt ein Signal, dass dein Blog relevant ist und stuft dich positiv ein. Ganz so einfach ist das natürlich nicht, das Thema SEO (=Suchmaschinenoptimierung) ist hier das Stichwort und erfordert noch einiges mehr an Erklärungen, dazu dann in einem anderen Beitrag mehr. Aber nur, dass du es schonmal weißt: Je mehr Backlinks du von Blogs deiner Nische oder auch anderen seriösen Blogs bekommst, desto besser. Bei Blogparaden ist das eine Art Geben und Nehmen: Jeder verlinkt jeden und jeder bekommt ein Stück vom „Kuchen“ ab. Außerdem macht es einfach Spaß und stärkt den Zusammenhalt. Super wichtig ist es auch, dass du dich auf Social Media vernetzt, insbesondere auf Instagram. Kommentiere fleißig bei anderen Accounts / Beiträgen, die zu einem ähnlichen Thema posten wie du. Instagram heißt nicht umsonst SOCIAL Media. Je mehr du bei anderen kommentierst und aktiv bist, desto mehr wirst du auch zurück bekommen und das Gefühl haben, integriert zu sein, was dein Selbstwertgefühl stärkt und die Anzahl deiner Kommentare und Abonnenten nach oben treiben wird.

Foodblogger-Tipps für Anfänger – Tipp Nr. 4:

Beschäftige dich mit der Foodfotografie

Als ich mit dem Foodbloggen anfing, merkte ich relativ schnell, dass ich nur mit langen Blogbeiträgen und interessanten Texten nicht weit kommen konnte. Mindestens genauso wichtig sind nämlich deine Bilder bzw. Foodfotos. Gerade als Foodblogger ist es super wichtig, seine Speisen gut in Szene zu setzen und seine Rezepte von der bestmöglichen Seite zu präsentieren. Angenommen du postest ein Kürbissuppenrezept und ein User, der in Google danach sucht, findet dazu jede Menge Beiträge und Rezepte. Meinst du, er würde auf deinen Beitrag klicken, wenn deine Suppe nur langweilig und schnell abgelichtet wurde, ohne irgendwelche passenden Accessoires auf dem Bild und ohne ein Suppentopping wie Kräuter, Kerne oder etwas (vegane) Creme Fraiche? Ich bin mir sicher, auch du würdest eher zu einem Beitrag tendieren, der all diese Dinge in seinem Foodfoto integriert hat. Außerdem ist es wichtig, dass das Essen gut erkennbar und perfekt in Szene gesetzt ist. Es sollte richtig belichtet und scharf genug sein und die Farben sollten gut zum Vorschein kommen. Das Thema Foodfotografie ist wirklich sehr umfassend. Besonders auch auf Instagram, wo jemand auf dein Profil kommt und nur Bilder sieht, ist es wichtig, dass diese auch direkt ansprechend aussehen, damit man dir auch folgt. Welche Kamera für Foodblogger ich empfehlen kann und mehr über meine Foodblogger Ausrüstung kannst du in einem extra Beitrag auf meinem Blog nachlesen. Lass mich dir an dieser Stelle aber schonmal zwei Foodfotografie Bücher empfehlen, die mir sehr geholfen haben und perfekt für Anfänger aber auch Fortgeschrittene geeignet sind.

Food-Fotografie: Leckere Bildrezepte für Einsteiger
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Noch mehr hilfreiche Foodblogger-Tipps für Anfänger findest du hier.

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