Die gesunde Erdmandel – Weder Nuss noch Mandel!

von Kaja Kowalski
Erdmandeln gemahlen_ gesunde Erdmandel

Die gesunde Erdmandel ist in den meisten Küchen noch nicht allzu oft vertreten, darum wird es Zeit, dass ich sie dir vorstelle und ans ♡ lege! Weiter unten habe ich dir die Produkte verlinkt, welche ich selbst gerne verwende.

Die gesunde Erdmandel- woher stammt sie und was ist das überhaupt?

Sie ist weder eine Nuss noch eine Mandel. Stattdessen ist die Erdmandel eine Pflanze aus der Familie der Sauergrasgewächse, an deren Wurzeln sich erbsengroße, braune Knöllchen bilden- die Erdmandeln. Da die Knöllchen an den Geschmack von Mandeln erinnern, gab man ihnen die Bezeichnung Erdmandel. Die getrockneten und gemahlenen Knöllchen der Pflanze kannst du im Handel als Erdmandeln kaufen.

gesunde Erdmandel gemahlen

gesunde Erdmandel gemahlen

Wie sehen die Erdmandeln aus?

Es gibt schwarze, braune und gelbe Erdmandelprodukte zu kaufen, wobei die gelben am gesundesten sind. Sie weisen die meisten Antioxidantien auf und enthalten mehr Ballaststoffe.

Was macht die Erdmandel so gesund?

Die gluten- und laktosefreien Knollen sind super gesund, schmackhaft und sättigend.

Sie enthalten sehr viele Ballaststoffe, welche die Verdauung fördern und vor Magen-Darm-Erkrankungen schützen. Der Anteil der Ballaststoffe ist bei Erdmandeln besonders hoch, noch höher als zum Beispiel als der von Chiasamen. Sie sättigen uns gut und lang anhaltend und beugen Heisshungerattacken vor. Dadurch eignen sie sich auch wunderbar zum Abnehmen. Ein weiterer Vorteil der Ballaststoffe ist, das sie Gifte aus unserem Körper ausleiten. Du solltest aber darauf achten, zudem auch genügend zu trinken.

Neben den Ballaststoffen sind die Knöllchen reich an Mineralstoffen. Sie sind reich an Kalium, das für die Blutdruckregulation wichtig ist und Phosphor, das zusammen mit Calcium Zähne und Knochen festigt. Auch mit Magnesium zur Stärkung unserer Nerven versorgen sie uns.

Auch die Fettsäurezusammensetzung der Erdmandel wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Somit enthalten sie besonders viele einfach ungesättigte Fettsäuren, die dafür sorgen, dass das „gute HDL-Cholesterin“ ansteigt und das „schlechte LDL-Cholesterin“ sinkt, sodass sich unsere Cholesterinwerte erheblich verbessern.

Erdmandelpulver auf einer Kelle

gemahlene Erdmandeln

Was ist der Unterschied zur echten Nuss?

Der Eiweißgehalt ist nicht so hoch, wie der von echten Mandeln und Nüssen. Ebenso kommt die Versorgung an Spurenelementen, wie Zink und Eisen nicht an jene der Nüsse und Mandeln heran. Du solltest also bedenken, dass du mit Erdmandeln eben trotzdem weiterhin Nüsse essen solltest, um deine Versorgung mit diesen wichtigen Stoffen nicht zu vernachlässigen.

Was sind „Chufas“?

Nicht wundern, wenn auf der Verpackung „Chufas“ draufsteht- das ist eine andere Bezeichnung für Erdmandeln ;-). Auch „Tigernuss“ werden sie oft genannt.

Worauf sollte ich beim Kauf achten und wofür kann ich sie benutzen?

Achte beim Kauf der Erdmandeln auf Bio-Qualität. Leider sind die Erdmandeln meist teurer als echte Mandeln, da die Ernte und Verarbeitung sehr aufwendig sind. Ich gebe die gemahlenen Erdmandeln gerne morgens in meinen Porridge. Du kannst sie auch gut in deinen Joghurt rühren, zusammen mit Milch aufkochen lassen oder sonstige Gerichte damit verfeinern.

Produkte

In der gemahlenen Variante lassen sich die Erdmandeln am besten weiter verarbeiten, wie zum Beispiel im Porridge oder Kuchen.

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Natürlich gibt es die Erdmandeln aber auch als Ganzes zu kaufen, also ungemahlen.

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(* = Affiliatelinks/Werbelinks)
Um gezielt die Verdauung anzukurbeln und die gesundheitsfördernden Vorteile der Erdmandel komplett auszuschöpfen, wird die Zubereitung als Getränk empfohlen. Löse einfach  zwei Esslöffel gemahlene Erdmandel in ca. 200 Milliliter Wasser auf und süße bei Bedarf.

Was gibt es noch außer gemahlenen Erdmandeln?

Daneben gibt es aber natürlich noch jede Menge weitere Erdmandelprodukte. Das Erdmandelmehl eignet sich besonders für Weizenallergiker oder Menschen mit Zöliakie, da es kein Gluten enthält. Auch von Nussallergikern wird es vertragen, da die Erdmandel ja wie gesagt eine Pflanze und gar keine Nuss ist.
Erdmandelöl ist besonders reich an den einfach ungesättigten Fettsäuren, versorgt uns aber auch mit wichtigen Omega-3-Fetten, die zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören. Es ähnelt durch die Zusammensetzung der Fettsäuren am ehesten dem Klassiker Olivenöl.

Neugierig geworden? 😉

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