Welche Kürbissorten gibt es und was macht sie so gesund?

von Kaja Neumann
Kürbissorten: Kürbisse auf einem Tablett

Der Herbst ist da und mit ihm die Kürbiszeit:-). Aus dem herbstlichen Gemüse lassen sich vielfältige und leckere Gerichte zaubern. Um dich ein bisschen auf den Geschmack zu bringen, zeige ich dir hier eine Menge Kürbisideen, was du alles aus dem wunderbaren Gemüse zaubern kannst. Wusstest du schon, dass der Kürbis aus botanischer Sicht eine Beere ist? Aber eine sehr riesige Beere- so kann ein Gartenkürbis schon mal 30 kg auf die Waage bringen;-). Außerdem gibt es viele verschiedene Kürbissorten. Welche das genau sind und was sie auszeichnet, erfährst du hier.

Kürbisse

Kürbisse

Welche Kürbissorten werden unterschieden?

Zu den gängigsten Speisekürbissen gehören der hellgelbe Butternutkürbis mit seinem buttrig-nussigen Fruchtfleisch und der Sweet Dumpling, der auch gerne als Zierkürbis genutzt wird. Selber zum ersten Mal hörte ich nun von dem Spaghettikürbis, dessen Fruchtfleisch in spaghettiähnliche Fäden zerfällt, wenn man ihn im Ganzen kocht. Und von dem Gorgonzola-Kürbis, der dem Spaghetti-Kürbis vom Fruchtfleisch her ähnelt von der Optik aber komplett verschieden ist. Er ist grün-gelb gesprenkelt und wird von daher oft mit einem Zierkürbis verwechselt.

Besonders beliebt ist der orangerote Hokkaido-Kürbis. Sein Fleisch schmeckt aromatisch-nussig und er ist klein genug, um ihn bei einer Mahlzeit zu verarbeiten. Zudem kann man, anders als bei anderen Sorten, die Schale mitessen.

Auf den Bildern erkennst du den bekannten Hokkaido-Kürbis und den Gorgonzola-Kürbis.

Mehr zu den Kürbissorten erfährst du im unten eingefügten Video.

Hokkaido-Kürbis

Hokkaido-Kürbis

Gorgonzola-Kürbis

Gorgonzola-Kürbis

Kürbisideen: Was kannst du alles aus Kürbis zubereiten?

  • Kürbissuppe
  • Kürbispürree
  • Kürbisquiche
  • Kürbisbrot
  • Ofenkürbis
  • Kürbisauflauf
  • Kürbisrisotto
  • Kuchen

Schau dir doch mal meinen veganen Kürbis-Ketchup an

Kürbisketchup im Glas

Kürbisketchup im Glas

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Tatsächlich sind deiner Kreativität bei der Verwendung vom Kürbis keine Grenzen gesetzt. Und du hast richtig gelesen, du kannst sogar Kuchen aus ihm herstellen. Einfach den Kürbis weich kochen, pürieren oder klein stampfen und mit Mehl, Kakaopulver etc. vermischen, damit ein leckerer süßer Kürbiskuchen daraus wird. Noch habe ich mich selber nicht daran probiert, sobald das aber der Fall ist, werde ich dir natürlich das Rezept hier verlinken!

Womit kannst du dein Kürbisgericht aufpeppen?

Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Kombinieren kannst du dein Kürbisgericht super mit Kokosmilch, Orangen, Äpfeln, Ingwer, Zwiebeln, Curry und Chili.

Kürbissuppe lässt sich verfeinern mit Kokosmilch, Ingwer, Curry und Chili. Ofenkürbis schmeckt toll zusammen mit Äpfeln.

Kürbisse auf Tablett

Kürbisse auf Tablett

Lassen sich die Kürbiskerne auch verwenden?

Selbst die Kürbiskerne lassen sich verwenden. Du kannst sie z.B. als Topping über deinen Salat streuen oder sie zu Kürbiskernöl verarbeiten. Die Verarbeitung zu Kürbiskernöl ist aber sehr aufwendig, sodass es sich empfiehlt, dieses schon fertig zu kaufen. Das Öl ist besonders reich an Vitamin E und der essentiellen Linolsäure, die uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt und gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel wirkt. Außerdem wirkt es durch die Aminosäure Tryptophan als natürlicher Stimmungsaufheller. Achtung: Kürbiskernöl sollte nicht erhitzt werden und dunkel und kühl, am besten im Kühlschrank gelagert werden. Wenn es säuerlich riecht, ist es verdorben.

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Übrigens: Wie du mithilfe von Kürbiskernen besser schlafen kannst, erfährst du in diesem Beitrag: Besser schlafen mit Kürbiskernen!

Kürbisse-Schattenspiel

Kürbisse-Schattenspiel

Was macht den Kürbis so gesund?

Mit 25 kcal auf 100 g und 90 % Wasserbestandteil ist der Kürbis sehr kalorienarm. Dazu liefert er uns wichtige Vitamine wie z.B. das beta-Carotin als Vorstufe des Vitamin A, Mineralstoffe ( Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen) und sättigende Ballaststoffe, die die Verdauung ankurbeln, Giftstoffe ausleiten und den Blutzucker stabilisieren. Das Beta-Carotin wirkt als Antioxidanz und ist ein natürlicher Farbstoff aus der Gruppe der Carotinoide. Antioxidantien schützen unseren Körper vor freien Radikalen, die unsere Zellen zerstören und uns krank machen. Im Körper wird das Beta-Carotin schließlich zum Vitamin A umgewandelt, das wichtig für die Sehkraft ist. Wie du liest ist es sinnvoll, die Kürbiszeit zu nutzen und so oft Kürbis zu essen, wie es dir die Saison erlaubt!

Im Video werden die verschiedenen Kürbissorten nochmal genau unter die Lupe genommen und auf die Merkmale Aussehen, Handhabung / Zubereitung, Geschmack untersucht:

Hier das wichtigste nochmal für dich in Kürze das Wichtigste zu den verschiedenen Kürbissorten aus dem Video zusammengefasst

  • der Hokkaido-Kürbis sieht durch seine orangene Farbe am leckersten und am ehesten nach einem Speisekürbis aus, der Sweet Dumpling sieht optisch giftig aus, ist er aber nicht
  • Reifekriterien: verholzter Stiel, hohles Geräusch beim Klopfen, kleinere Kürbisse schmecken besser
  • Der Butternut hat wenige Kerne und zartes Fleisch, er lässt sich leicht zubereiten
  • der Hokkaido lässt sich nur schwer durchteilen, dafür muss er nicht geschält werden
  • der Sweet Dumpling ist hart, hat viele Kerne und ist aufwendig zu schälen
  • der Spaghetti Kürbis muss nicht geschält werden, er wird komplett gegart
  • Achtung wenn der Kürbis bitter schmeckt: Cucurbitacine sind Bitterstoffe, die Übelkeit und Erbrechen auslösen, aus den Supermarktsorten wurden Bitterstoffe aber herausgezüchtet. Es empfiehlt sich, den Kürbis im rohen Zustand kurz zu probieren, ob er bitter schmeckt
  • den Testern schmecken die Sorten Hokkaido und Sweet Dumpling am besten
  • der Sweet Dumpling ähnelt dem Geschmack einer Süßkartoffel
  • der Gorgonzola-Kürbis ist grün gelb gesprenkelt. Man denkt erst, es wäre ein Zierkürbis, aber er ist tatsächlich essbar! Man sollte ihn aber vor dem Verzehr schälen. Das Fruchtfleisch ist fasrig und erinnert an jenes des Spaghetti-Kürbisses und schmeckt eher mild.

Ich wünsche dir eine schöne, gemütliche Herbstzeit mit leckeren Kürbisgerichten. 🙂

7 Kommentare

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7 Kommentare

Rebekka 20. Oktober 2019 - 18:31

Liebe Kaja, einen tollen Artikel hast du da geschrieben. Gefällt mir sehr sehr gut. Vielen Dank für die ausführlichen Infos und auf jeden Fall weiter so 😘 Ganz liebe Grüße Rebekka

Antworte
Kaja Neumann 27. Oktober 2019 - 12:49

Vielen Dank liebe Rebekka für dein tolles Feedback!! Das werde ich machen und du auch, dein Blog ist auch echt spitze:).
Viele Grüße, Kaja

Antworte
Daniel 19. Oktober 2017 - 20:00

Hey Kaja, Kürbis esse ich wirklich sehr gerne, allerdings bisher nur den Hokkaido! Dass man Kürbiskernöl nicht erhitzen darf wusste ich gar nicht, danke für den Hinweis 🙂
Hast du vielleicht auch mal Ideen für Süßkartoffeln ?

Antworte
Kaja 20. Oktober 2017 - 17:27

Hey Daniel:),
ja klar, ich werde Süßkartoffeln auf „meine Liste“ setzen und demnächst mal ein Rezept und Infos posten!
Bin immer dankbar für Wünsche und Anregungen 🙂
LG, Kaja

Antworte
Nele 10. Oktober 2017 - 20:57

Hallo Kaja.
Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich mag die Art wie Du schreibst. Bei uns gab es bisher überwiegend Hokkaido Kürbise, da ich mich an die anderen nicht ran getraut habe. Nun weiß ich aber welchen ich schälen muss und welchen nicht 😉

Antworte
Kaja 11. Oktober 2017 - 9:15

Hallo Nele, vielen Dank für deinen Kommentar und das Lob:). Ich habe bisher auch immer nur den Hokkaido oder Butternut gegessen, möchte den Spaghetti-Kürbis nun aber auch mal probieren, klingt jedenfalls lustig.
Ich freue mich, dass dir meine Seite gefällt!
LG

Antworte
Marvin 10. Oktober 2017 - 19:04

Toller Beitrag! – Danke 🙂

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