Gesunde Porridge-Ideen und -variationen mit Toppings

von Kaja Neumann
Gesunde Porridge-Ideen mit Toppings, Porridge selber machen

Das Frühstück ist (jedenfalls für mich) die wichtigste Mahlzeit des Tages. Am besten startest du mit einem warmen Porridge in den Tag. Es gibt eine Menge gesunder Porridge-Ideen. Einige davon werde ich dir in diesem Beitrag aufzeigen.

Wie startest du am besten in den Tag?

Ich bin ein großer Fan des ayurvedischen Frühstücks, insbesondere von Porridge und Brei. „Brei“ klingt immer nach Baby und langweilig- ist aber genau das Gegenteil! Wer mit einem warmen Frühstück in den Tag startet, erspart seinem Körper die anstrengende Arbeit, kalte Nahrung erst aufwärmen zu müssen und hebt sich die Energie somit für den Tag auf. Mit einem warmen, vollwertigen und leichten Frühstück schaffst du dir beste Voraussetzungen, um fit in den Tag zu starten und durchzustarten. Es gibt streng genommen kein Patentrezept, das ich konsequent verfolge. Vielmehr liebe ich es immer wieder neu zu experimentieren und verschiedenste Basiszutaten zusammen zu geben, auf Grundlage dessen dann mein Frühstücks-Porridge entsteht.

Eigentlich besteht ein Porridge ja nur aus Haferflocken. Ich habe den Begriff für mich weiter ausgebreitet und fasse darunter nun alle Zutaten, die aufgekocht einen warmen Brei ergeben. Also bitte nicht wundern;)…

Porridge-Ideen: Welche Zutaten benötigst du, um dir deinen“ Porridge“ zu mixen?

  • Hirseflocken
  • Glutenfreie Haferflocken
  • Buchweizen
  • gepuffter Amaranth
Gesunde Porridge-Ideen, Porridge mixen

Porridge mit Himbeeren, Kokosflocken und Kakaonibs

Welche gesundheitsfördernden Eigenschaften haben diese Zutaten?

Hirseflocken* versorgen dich mit reichlich Eisen, Calcium. Magnesium und Zink, sind frei von Gluten, leicht bekömmlich und schützen die Darmschleimhaut. Somit gönnst du deinem Darm am Morgen quasi bereits eine Kur;).

Hirseflocken* gehört zu den sogenannten Pseudogetreiden, da es kein Getreide ist, aber oft für solches gehalten wird. Es gehört zur Familie der Knöterichgewächse und enthält somit auch kein Gluten. Das Pseudogetreide versorgt dich mit hochwertigem Eiweiß, senkt den Blutzucker-und Cholesterinspiegel und schützt die Leber, sodass diese ihrer Aufgabe der Entgiftung unseres Körpers besser nachgehen kann. Perfekt vor der Arbeit regt es auch noch unsere Gehirnzellen an, sodass wir besser denken können.

Haferflocken* kennen wir alle, die glutenfreie Variante schmeckt genauso gut und ist auch für Allergiker geeignet, wobei Hafer generell schon zu den glutenarmen Getreidesorten gehört. Er ist eines der gesündesten Getreide und  enthält viel Vitamin B1 und B6, die unsere Nerven stärken. Auch er versorgt uns mit Eisen und Magnesium, wenn auch etwas weniger als die Hirse. Durch seinen löslichen Ballaststoff Beta-Glucan werden Entzündungen gehemmt und das Cholesterin gesenkt.

Amaranth gehört wie der Buchweizen ebenfalls zur Familie der Knöterichgewächse, ist also kein Getreide. Es versorgt uns mit essentiellen Fett-und Aminosäuren und enthält besonders viele ungesättigte Fette wie die alpha-Linolen- und die Linolsäure. Unser Körper kann diese Fette nicht selbst herstellen, also ist es sehr wichtig, dass wir sie mit der Nahrung aufnehmen. Das Pseudogetreide dient als Eiweißbombe und liefert uns Eiweiß mit einer besonders hohen biologischen Wertigkeit, wie wir sie in keinem anderen Getreide finden können.

Je nach Lust und Laune kannst du dir entweder nur einen Hirsebrei oder einen Brei auf Buchweizenbasis kochen, ich finde es jedoch interessanter die Zutaten zu kombinieren.

Wie bereitest du deinen Porridge zu?

Ein solches Frühstück lässt sich prima im Voraus zubereiten und hält sich sogar im Kühlschrank bis zu einer Woche frisch. Am Morgen brauchst du dir den Porridge dann nur noch aufzuwärmen, was in der Mikrowelle nur eine Minute dauert. Nachdem du je nach Belieben einige Löffel der Basiszutaten in einen Topf gegeben und mit Wasser bedeckt hast, bringst du sie zum Kochen. Ich arbeite nur ungern mit genauen Zahlen, schätze so immer nur alles pi mal Daumen ab. Magst du die Konsistenz deines Porridges lieber flüssiger, fülle nach und nach mehr Wasser dazu und lasse es immer wieder aufkochen, bzw. weiterköcheln. Soll es eher eine festere Masse werden, gib eben weniger Wasser hinzu. Du wirst das richtige Mengenverhältnis für dich schnell finden! Wichtig ist, dass du ständig rührst und den Topf nicht aus den Augen lässt, da so ein Brei sehr schnell anbrennt.

Prima, deine Grundlage ist fertig, nun geht es ans Geschmackliche. Ich gebe nun gerne Kakaopulver oder Carobpulver, Zimt und eine Prise Vanille-Zucker dazu. Da ich ja so eine Süße bin 😛 , kommen bei mir immer noch, je nach Menge des Breis, zwei volle Teelöffel Agavendicksaft dazu. Sollte es dir dann immer noch an Süße fehlen, gib noch etwas Stevia dazu.

Aber auch das Auge isst ja bekanntlich mit, nun kommen die Toppings. Sie sehen aber nicht nur appetitlich aus, sondern geben dir noch zusätzlich wertolle Nährstoffe und einen längeren Sättigungseffekt.

Welche Toppings kann ich verwenden?

Kakaonibs sind gehackte Kakaobohnenstücke, die aus Rohkakao gewonnen werden. Sie gelten als Superfood, weil sie besonders viel Magnesium, Eisen und Anitoxidantien enthalten. Die gebrochenen Kakaostückchen haben viel mehr Qualität und weniger Zucker als normale Schokolade, schmecken aber auch recht bitter.

Chiasamen…. wer kennt sie mittlerweile nicht, die kleinen Powersamen? Sie enthalten 10 mal mehr Omega 3 als Lachs, 9 mal mehr Antioxidantien als Orangen, 4 mal mehr Eisen als Spinat, 5 mal mehr Calcium als Vollmilch, 15 mal mehr Magnesium als Brokkoli und 4 mal mehr Ballaststoffe als Leinsamen. Was gibt es da noch mehr zu sagen?!

Ich verrate dir noch ein paar leckere Zutaten, die du als Highlight wahlweise noch obendrauf tun oder einfach so dazu essen kannst:

Ein paar weitere Porridge-Ideen. Welche Highlights werten deinen Porridge auf?

  • Mandelmus ( schmeckt extrem lecker und ist schön süß, mehr zum Mandelmus findest du hier. )
  • Sonstige Nussmuse (zB. Haselnussmus)
  • Kokosmus ( mehr dazu findest du hier).
  • Leinöl
  • Kokosjoghurt

Leinöl zu einem warmen Porridge ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber gesund ist es definitiv. Es ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren, die so gesund sind, dass du mit gutem Gewissen einen Löffel Öl einfach so dazugeben kannst.

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