Sushi selber machen

Sushi selber machen- fertiger Sushi Happen

Meine Schwester hat mich und meine Familie im Urlaub mit selbst gemachtem Sushi überrascht. Ich war so begeistert, dass ich ihr das nächste mal dabei über die Schulter schaute und fleißig für dich dokumentierte und Bilder machte. Du wirst sehen, so schwer ist es gar nicht, es sieht super toll aus und schmeckt noch besser, lässt sich prima Vorbereiten und beeindruckt deine Gäste. Wie auch du Sushi selber machen kannst und das auch noch ganz einfach, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Was brauchst du für Sushi Do-It-Yourself?

 

  • Sushi-Reis ( logisch;) ).
  • Sushi Essig ( wahlweise geht auch normaler Essig), Zucker, Salz
  • eine Sushimatte
  • Algenblätter
  • eine Avocado
  • eine halbe Gurke
  • Lachs und Thunfisch

 

wie du Sushi selber machen kannst erfährst du hier

Sushi-Reis, Algenblätter, Sushistäbchen, Sushimatte

 

To-Do / Vorbereitung:

  • Sushi-Reis waschen, nach Packungsanleitung aufkochen lassen und 15 min abgedeckt und auf kleinster Stufe quellen lassen. Mit Essig, einer Prise Zucker und Salz würzen.
  • Danach abkühlen lassen ( damit`s schneller geht: den Klebereis einfach auf einem Backbleck verteilen und nach draußen stellen)
  • Avocado und Gurke in Streifen schneiden

 

Tipp:

Der Avocadokern lässt sich leicht entfernen, wenn du mit der Messerschneide den Kern „packst“ und drehst. Das Fruchtfleisch lässt sich mit einem Löffel ganz leicht von der Schale trennen.

 

Sushi selber machen: so geht`s:

  • die Sushimatte auf die Arbeitsfläche legen und ein Algenblatt draufgeben. Den klebrigen Reis mit der Hand gleichmäßig darauf verteilen, den Rand frei lassen
  • längsseitig an das eine Ende Avocado und Gurken verteilen, Lachs oder Thunfisch dazulegen und anfangen die Sushimatte einzurollen
  • als Resultat erhälst du eine Sushirolle
  • wenn alle Algenblätter verbraucht sind, die Sushirollen bei Bedarf im Kühlschrank noch etwas kälter und fester werden lassen, dann die Rolle in einzelne Stücke schneiden

 

Sushi selber machen-Sushi Rollen mit den Händen

Rollen der Sushimatte mit Algenblättern und Sushi-Reis

 

Sushi selber machen-fertige Sushi Rolle

fertige Sushirolle

 

Sushi selber machen- Sushi Happen angerichtet mit Stäbchen

Sushirolle

 

Sushi mit Wasabi und Sojasauce genießen. Wer mag, kann auch etwas eingelegten Ingwer dazu essen, den es schon fertig im Glas zu kaufen gibt.

Guten Appetit:) !

 


Wie gesund ist Sushi? 

Mit Sushi tust du deinem Körper und deiner Seele etwas Gutes. Es ist super lecker, leicht, gesund und ein wahrer Augenschmaus. Es enthält viele wertvolle Nährstoffe und (fast) ausschließlich gesunde Zutaten.

Fisch liefert deinem Körper wichtige tierische Eiweiße, Jod und Omega-3 Fettsäuren. Auch Vitamin D führst du deinem Körper damit etwas zu. Der Vitamin D Bedarf lässt sich größtenteils über die Sonne decken, wenn du jedoch etwas nachhelfen willst, kannst du dies mit ausgewählten Nahrungsmitteln, wie z.B. Fisch, besonders Lachs und Makrele tun.

Avocados gehören zu den wenigen pflanzlichen Lebensmitteln, die Vitamin D enthalten. Dazu liefern sie aber noch jede Menge weiterer wichtiger Vitamine. Sie versorgen dich mit wertvollen gesunden Fetten und Mineralstoffen.

Als Sushi-Reis wird weißer Reis verwendet. Im Gegensatz zum braunen Reis ist dieser geschliffen und poliert, sodass wichtige Vitamine und Nährstoffe bereits nicht mehr vorhanden sind. Er ist sehr schnell verdaulich, wodurch der Blutzuckerspiegel rasch ansteigt. In Folge dessen erleidest du hinterher umso schneller Heißhungerattacken.

Die Nori-Algenblätter sind ein Lieferant für Vitamine, Zink und Jod. Sie enthalten viele Ballaststoffe, Eiweiße und nur wenig Fett. Sie können den Cholesteringehalt deines Körpers senken und wirken antikanzerogen. Da für Sushi jedoch nur eine sehr geringe Menge dieser Algen verwendet wird, spielt die Nährstoffversorgung hier leider nur eine untergeordnete Rolle.

 

Was zeichnet die Sushi-Beilagen aus?

Traditionell hergestellte Sojasauce enthält viele Aminosäuren und wertvolles Eiweiß. Dunkle Sojasauce enthält zudem zehnmal so viele Antioxidantien wie Rotwein. Sie hat jedoch auch einen sehr hohen Salzanteil, sodass man nicht zu viel davon essen sollte. Ein Erwachsener sollte pro Tag nicht mehr als 5 g Salz zu sich nehmen, das ist nur ein gestrichener Teelöffel. Es gibt bereits Sojasauce im Handel, die salz reduziert ist, z.B. von Kikkomann. Außerdem enthält hellere Sojasauce weniger Salz als dunklere. Gesünder als pures Salz ist sie durch die Inhaltsstoffe aber definitiv. Industriell hergestellte Sojasauce enthält viele Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker und ist somit nicht mehr so gesund.

Wasabi ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Senfölglucosiden, die das Krebsrisiko senken, entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Der Wasabi, den wir allerdings im Supermarkt finden, enthält nur einen sehr geringen Wasabianteil. Stattdessen ist hier vor allem Meerrettich und Senf mit grünem Chlorophyll oder Spirulina versetzt und mit Senfölen angereichert.

Der eingelegte Ingwer, der gerne zum Sushi gereicht wird, soll den Geschmack der verschiedenen Reisrollen neutralisieren. Er ist reich an Kalium, Magnesium und Mangan und ein echter Stoffwechselturbo. Tipp: Bei Übelkeit einfach ein Stück puren Ingwer kauen.

 

Wie machst du dein Sushi also noch gesünder?

  • braunen statt weißem Reis verwenden, sodass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt
  • keine fettigen Soßen, wie Frischkäse oder Majo verwenden,  Sojasauce und Wasabi sind viel kalorienärmer und gesünder
  • halte den Reisanteil geringer und den Fischanteil höher, um mehr wertvolles Eiweiß aufzunehmen

Für das Flair gehören natürlich noch Stäbchen dazu. Ich greife dann doch lieber zu Gabel und Messer, für meine Schwester ist es ein Muss;). Und man kann damit nicht nur essen, sondern noch viel mehr. Das kommt dabei raus, wenn wir zusammen in der Küche stehen:

 

Sushistäbchen als Haarkunstwerk

Sushistäbchen als Haarkunstwerk

 

 

13. Oktober 2017
Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

1 Kommentar

  • Antworten Daniel

    Klingt super:) ich habe Sushi jetzt auch für mich entdeckt und werde es vielleicht mal ausprobieren ! Die Infos zu den einzelnen Zutaten finde ich sehr interessant & informativ!!!

    19. Oktober 2017 bei 19:51
  • Lasse mir gerne einen Kommentar da :)

    Weitere Beiträge aus dieser Kategorie